Was wir wollen
Das sind unsere Anliegen. Wir erwarten von unserer
Gemeindevertretung, das sie angemessen berücksichtigt werden.
- Der wichtigste Punkt: Keinen Blankoscheck im Bebauungsplan für einen Erlebnispark ausstellen, von dem für uns in der vorliegenden Form vollkommen unklar ist, welche Belastungen (Lärm, Verkehrsaufkommen, Flächenzerstörung, Immobilienwertminderung) er konkret mit sich bringt!
- Einhaltung der Grundregeln eines nachhaltigen Tourismus, wie ihn sich die Landesregierung (insbesondere Frau Staatsministerin Michaela Kaniber) für Bayern wünscht. Nachhaltiger Tourismus bedeutet hier: Neben dem Schutz der Natur und der Anwohner eine Besucherlenkung. Beispielweise durch die Festlegung einer maximalen Besucherzahl pro Tag, die mit der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur (Autobahnausfahrt, Kreisverkehr, Zufahrtsstraßen, Parkplätze) noch gut vereinbar ist! Fragen wirft zum Beispiel auf, wieso die Besucherzahl in der offiziellen Verkehrsuntersuchung mit 385.000 angegeben ist, Herr Dahl in einer Pressemitteilung vom Dezember 2024 aber von rund 7,5 Millionen in seinen sechs Dörfern spricht - das wären dann im Schnitt nämlich 1,25 Millionen Besucher/innen pro Jahr.
- Alle geeigneten Maßnahmen zur Lärmbegrenzung. Möglich wären zum Beispiel: Verbot von lärmintensiven Fahrgeschäften, kein Schießlärm, Errichtung einer begrünten Pufferzonen (Bäume, Seeflächen etc.), Überwachung der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lärmimmission, Lärm- und Sichtschutzmaßnahmen für das angrenzende Wohngebiet und der Privatsphäre usw. Die vorliegende Schallimmissionsprognose kann unseres Erachtens keine realistischen Werte ermitteln, da eine konkrete Festlegung der Attraktionen seitens des Investors noch aussteht.
- Verbindliche Offenlegung aller geplanten Attraktionen seitens des Investors – vor allem aber Klärung, welche weiteren Projekte (zum Beispiel Übernachtungsmöglichkeiten) noch geplant sind – und vor allem, wo.
- Anwohnerfreundliche Öffnungszeiten. Wir denken zum Beispiel an: Winterpause, Öffnungszeiten in Anlehnung an die Freizeitparks in Geißelwind und Schloss Thurn, besonderer Schutz der Anwohner an Wochenenden und Feiertagen.
- Schutz der Anwohner vor Durchgangsverkehr und Fremdparkern. Wir denken beispielsweise an: Einfahrtsverbote, Anwohnerparkplätze, Abschleppdienst bei Zuwiderhandlung, Querungshilfen im Ort und Tempo 30 innerorts, Sicherstellung der ungehinderten Zufahrt zum Herrlesgrund und Föhrenweg von beiden Seiten.
- Keine weiteren Flächenversiegelungen. Wir wollen den Erholungswert der Gemeinde und die Lebensqualität unserer Heimat erhalten. Ausgleichsflächen in Kirchenbirkig helfen uns nicht weiter.
- Berücksichtigung der Einwendungen von Behörden und Interessenverbänden. Insgesamt haben dreißig (30!) Behörden und Interessenverbände ebenfalls nachvollziehbare Bedenken geäußert und sogar Forderungen gestellt. Viele dieser Bedenken und Forderungen sind bislang von der Gemeinde nicht berücksichtigt worden.
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